Schimmel und Feuchteschäden beurteilen

Kurzberatung (Telefon)

Viele Bauherren rufen zunächst einmal an, um die Kompetenz und die Wahl für ihr weiteres Vorgehen zu überlegen. Hierbei wird schon einmal ein Kurzüberblick über die verschiedenen Beratungsmöglichkeiten und die gesammelten Erfahrungen gegeben. Außerdem kann oft der Bauwillige schon erkennen, ob er sich eine weitere Zusammenarbeit vorstellen kann. Diese Auskunft ist in der Regel kostenlos und dauert ca. 5 bis 10 Minuten.

Kurzberatung beim Ortstermin

Hierzu ist ein Termin am Objekt notwendig. Mit im Gepäck sind hier meistens ein Fotoapparat, Zollstock, Feuchtemessgeräte und weitere Hilfsmittel. Bei dieser gemeinsamen Begehung, wird auf die Details hingewiesen, die Verbesserungswürdig und auch Verbesserungsfähig sind. Manches Mal ist auch schon Positives gefunden worden.

Die Dauer einer solchen Begehung beträgt zwischen 1,5 und 2 Stunden. Sie sollte in jedem Falle möglichst im Hellen stattfinden, damit die günstigeren Lichtverhältnisse ausgenutzt werden können. Sie sollten sich hier ggfs. arbeitsfrei nehmen.

Gerne können Sie aber auch einen Termin am Freitagnachmittag oder Samstagvormittag vereinbaren. Bei einer telefonischen Terminvereinbarung geben wir auch an, welche Kosten auf Sie zukommen. Je nach Entfernung und Dauer belaufen die sich auf ca. 250 bis 300 Euro plus MwSt.

Gutachtenerstellung

Hier ist dem Kunden oftmals wichtig den genauen  Sanierungsumfang zu kennen, um daraus die erforderlichen Sanierungsmaßnahmen ableiten zu können. Die Aufgabe besteht dann darin, die erfassten Mängel möglichst umfassend zu ermitteln, damit in dem auszustellenden Gutachten die notwendigen Arbeiten beschrieben werden können. Beim Besorgen der notwendigen Unterlagen sind wir gerne behilflich.

Falls schon Daten aus anderen Beratungen bei uns vorliegen, ist trotzdem bei Vorliegen eines Feuchteschadens bzw. einer  Schimmelsanierung in jedem Fall eine Ortsbegehung unter zu Hilfenahme von Planunterlagen sowie den üblichen Hilfsmitteln der Feuchtemessung, Fotoapparat, Zollstock usw. erforderlich, um den Bauzustand erfassen. Mit diesen Daten wird dann das Gutachten erstellt und daraus die entsprechenden Sanierungsmaßnahmen berechnet bzw. ermittelt. Da es hier je nach Gebäudegröße einen unterschiedlichen Arbeitsaufwand gibt, werden die Kosten in Anlehnung an den Gutachterausschuss über den Stundesatz und die Nebenkosten ermittelt.

Einsatz von Datenloggern

Manchmal kann aufgrund der bloßen Ortsbesichtigung noch nicht der wahre Grund für den Feuchteschaden oder das Schimmelproblem erläutert werden. Aber auch um Nachweisen standzuhalten, ob ein Nutzerfehler des Mieters oder Eigentumswohnungsbewohners vorliegt, oder der Eigentümer Nachbesserungen an der Gebäudehülle vorzunehmen hat, werden Datenlogger über einen Zeitraum von mind. 2 Wochen eingesetzt.

Mit einer anschließenden Auswertung über Berechnungsmodule kann dann einen Aussage zur Ursache getroffen werden.

Der Einsatz erfolgt in einem Ortstermin, nach Absprache mit den jeweiligen Nutzern.